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Aktuelle Mitteilungen
15.6.2010: Neue Richtlinien für die Beurteilung von Blindenführhunden
Mit 15. Juni 2010 sind die neuen Richtlinien für die Beurteilung von Blindenführhunden gemäß § 39a Abs. 4 des Bundesbehindertengesetzes (BBG) im Kraft getreten (GZ 44301/0027-IV/7/2010)
Diese Richtlinien können Sie hier
(oder in der Navigationsleiste unter "Downloads" herunterladen. Des weiteren finden Sie auch folgende Beilagen:
Befunderhebungsbogen
Beurteilungsbogen
Veterinärmedizinische Gesamtbeurteilung
Information Hundehaftpflichtversicherung
17.-22.5.2010: 10. Blindenführhundeseminar im Gästehaus Stubenberg am See
Die Fachgruppe „Blindenführhundehalter“ des ÖBSV veranstaltete wieder ihr Seminar in der Zeit von 17.-22.5.2010 in Gästehaus des Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.
Bei dieser Veranstaltung hatten wir einen Rekordbesuch, wobei unsere Vierbeiner mit ihren Frauchen und Herrchen von nah und fern zu uns kamen. So konnten wir schließlich 24 Teams zählen. Das Seminar begann gleich mit einem sehr interessanten Vortrag einer Futtermittelfirma. Die Tierärztin erklärte die richtige Fütterung der Hunde, angefangen vom Welpen bis hin zum älteren Hund. Am Nachmittag wurde mit einer sehr großen Gruppe eine ausgedehnte Wanderung in der Umgebung von Stubenberg bei schönem Wanderwetter gemacht. Um 19:00 Uhr wurde die Hauptversammlung der Fachgruppe abgehalten. Im Anschluss daran gab es eine Diskussionsrunde mit Frau Waltraud Palank-Ennsmann vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Frau Erika Kober vom Bundessozialamt Wien sowie Herrn Chefinspektor Druml. Das Thema war die Beurteilung von Blindenführhunden.
Am Mittwoch- und Donnerstagvormittag standen praktische Übungen auf dem Programm. Die Übungen bestanden zum Beispiel aus
· Unterordnung,
· sich Entfernen vom Hund und
· Futterverweigerung.
Beim Ortstraining wurde das Anzeigen von Türen, Stiegen, Zebrasteifen und das Anzeigen eines freien Platzes im Lokal trainiert. Diese Trainingseinheiten wurden von den vier Österreichischen und einer Schweizer Schule durchgeführt. Diese Trainingseinheiten wurden von Frau Palank-Ennsmann, Frau Kober sowie Herrn Druml genau beobachtet. Am Mittwoch Nachmittag teilte sich die Gruppe: Eine Hälfte wurde von Herrn Bürger über t-touch informiert, und die andere Hälfte wurde über die Anatomie des Hundes von der Physiotherapeutin Frau Sellmeier unterrichtet. Selbstverständlich wurden im Anschluss die Gruppen gewechselt. Am Abend referierte Herr Esser aus Deutschland über das für und wider von t-touch. Da das Wetter für praktische Übungen nicht gut genug war, hielt am Donnerstagnachmittag Herr Esser einen Vortrag zum Thema „Kompetenzverteilung rund um den Hund! Wer macht was, wann, wie und wo?“ Die ganze Gruppe besuchte am Abend eine Buschenschank um die Geselligkeit zu fördern. Am Freitagvormittag spielte das Wetter ein wenig verrückt, daher hielt Frau Allenbach aus der Schweiz einen Vortrag über ihre eigene Zucht von Blindenführhunden. Am Nachmittag wurde ein Hindernisparcours aufgebaut, welcher von den Teams bewältigt werden musste. Auch Hundepflege sowie persönliche Problembesprechung wurden angeboten. Das alljährliche beliebte Hunderennen wurde am Samstagvormittag durchgeführt. Das Seminar wurde mit einer Besprechung abgeschlossen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich beim Personal des Gästehauses für die Mehrarbeit durch die doch sehr große Gruppe ganz herzlich bedanken. Auch möchte ich mich bei der Leitung der Landesgruppe Steiermark bedanken.
Nochmals herzlichen Dank an alle Trainer und Helfer.
Beate Krames
Leiterin der Fachgruppe
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