Archivierte Mitteilungen11. – 17 Mai 2009: 9. Blindenführhundeseminar im Gästehaus Stubenberg am SeeDas diesjährige Blindenführhundeseminar wurde in der Zeit von 11.-17.5.2009 wieder im Gästehaus des Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes abgehalten.Die teilnehmenden 16 Hundegespanne reisten aus Ost und West mit dem Flugzeug, per Bahn und Auto an. Unser diesjähriges Programm war sehr vielfältig. So hatten wir bereits am Dienstag Vormittag eine Produktpräsentation einer Naturfuttermittelfirma. Am Nachmittag folgte ein Referat von Herrn Reinelt Bernhard (Tierarzt) zum Thema: „über die Früherkennung der Krankheiten beim Hund“ Aber auch Unterordnungsübungen der 16 Hunde wurden absolviert. Im Anschluss an das Abendessen gab es eine Lesung von Herrn Martin Nolte (Deutschland) aus seinem Buch „Irka, ein Hundeleben zwischen Familie, Freizeit und Beruf“. Beim heurigen Seminar war wieder unser langjähriger Seminarleiter Herr Josef Bürger dabei. Er wurde von Frau Christine Allenbach (Schweiz), Herrn Claas Esser (Deutschland) und Herrn Karlheinz Ferstl (Österreich) unterstützt. An den folgenden Tagen wurde mit den Hunden praktische Übungen trainiert wie z. B. bei Fuß gehen, ablegen des Hundes und sich Entfernen des Besitzers, Hindernisse anzeigen, Futterverweigerung und Abrufen des Hundes – eben alles was von einem Blindenführhund verlangt wird. Weiters hielt Herr Claas Esser Vorträge über Themen wie „Hunde brauchen Regeln!“ und „Die Biologischen Grundbedürfnisse des Hundes!?“ Auch einzelne individuelle Probleme kamen nicht zu kurz. Frau Christine Allenbach hielt einen Vortrag über „Erste Hilfe beim Hund“. Weiters wurde von Frau Ida Esser ein sehr interessanter Vortrag über die Hundepflege gehalten. Das Seminar wurde wieder mit dem beliebten Hunderennen abgeschlossen. Jeder von den Vierbeinern wurde mit Futterproben - welche uns dankenswerterweise von drei Futtermittelfirmen zur Verfügung gestellt wurden - reichlich belohnt. Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Trainern und Helfern bedanken. Sie schafften es wieder ein tolles, informatives Seminar zu veranstalten bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Ein besonderes Lob möchte ich dem Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Personal des Gästehaus Stubenberg für die freundliche Aufnahme aussprechen. Beate Krames Leiterin der Fachgruppe „Blindenführhunde“ im ÖBSV 21.05.2008: 8. Blindenführhundeseminar im Gästehaus Stubenberg am SeeDas diesjährige Blindenführhundeseminar wurde in der Zeit von 12.-18.5.2008 im Gästehaus des Steirischen Blinden- und Sehbehinderten Verband abgehalten. Die 18 Hundegespanne kamen aus Ost und West mit dem Flugzeug, per Bahn und Auto nach Stubenberg an. Bei diesem Seminar konnte ich aus dem Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz Frau Waltraud Palank-Ennsmann und aus dem Bundessozialamt Landesstelle Wien Frau Erika Kober begrüßen. Diese hatten unsere Aktivitäten beobachtet und wir konnten mit ihnen über unsere Probleme sprechen. Schon am Dienstag hatten wir am Vormittag von einer Naturfuttermittelfirma eine Präsentation ihrer Produkte. Am Nachmittag wurde von Frau Gerstmann Maria ein Vortrag über den Unterschied eines Blindenführhund und eines Stützführhund gehalten danach war noch Zeit mit den 18 Hunden Unterordnung zu üben. Leider mussten wir dieses Mal ohne des langjährigen Seminarleiter Herrn Josef Bürger auskommen, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Frau Gerstmann Maria hat freundlicherweise kurzfristig die Leitung des Seminars übernommen. Sie wurde von Frau Christine Allenbach (Schweiz), Herrn Claas Esser (Deutschland) und Herrn Karlheinz Ferstl (Österreich)unterstützt. An den folgenden Tagen wurde mit den Hunden praktische Übungen wie z. B. per Fuß gehen, ablegen des Hundes und sich entfernen des Besitzers, Hindernisse anzeigen, Futterverweigerung und Abrufen des Hundes trainiert, alles was von einem Blindenführhund verlangt wird. Weiters hielt Herr Claas Esser vorträge über“Rüde kontra Hündin“, „Wie bereite ich mein Blindenführhund auf den Ruhestand vor“ und es wurden individuelle Probleme besprochen. Der Höhepunkt war das Stadttraining in Hartberg, über dieses wurde erfreulicher weise vom Steirischen Rundfunk berichtet. Das Seminar wurde wieder mit dem beliebten Hunderennen abgeschlossen. Jeder von den Vierbeinern wurde mit Futterbroben welche uns dankenswerterweise von drei Futtermittelfirmen zur verfühgung gestellt wurden, reichlich belohnt. Nochmals herzlichen Dank an die Trainer und Helfer. Die Geselligkeit kam bei diesem Seminar auch nicht zu kurz. Ganz besonders möchte ich mich bei dem Steirischen Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Personal des Gästehaus Stubenberg für die freundliche Aufnahme bedanken. Beate Krames Leiterin des Blindenführhundereferats im ÖBSVDonnerstag, 16. Mai 2002Am diesen Tag sprach sich der Clubobmann des Parlamentsklubs der FPÖ, Herr Dr. Peter Westenthaler anlässlich eines stattgefundenen persönlichen Gespräches im Parlament an dem der Präsident des ÖBSV Herr Klaus Guggenberger und der Referatsleiter für das Blindenführhundewesen im ÖBSV, Herr Klaus Martini teilnahmen dafür aus, dass er die Ansicht des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes vertritt, dass das "Hilfsmittel" Blindenführhund in das ASVG (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz) aufzunehmen ist. Eine Gesetzesänderung (Änderung des § 154a ASVG mit den Verweisen auf andere Paragraphen) würde bedeuten, dass der Blindenführhund als medizinische Rehabilitationsmaßnahme von den Österreichischen Sozial Versicherungsträgern anzuerkennen ist und die Kosten für die Anschaffung eines ausgebildeten und qualitäts- geprüften Blindenführhundes von den Sozialversicherungsträgern zu übernehmen sind. Der Clubobmann der FPÖ im Parlament Dr. Peter Westenthaler hat anlässlich dieses Gespräches zugesagt, dass er in dieser Angelegenheit mit dem ressortzuständigen Bundesminister, Herrn Dr. Haupt in Gespräche eintreten wird um der berechtigten Forderung der größten Vertreterorganisation der blinden und hochgradig sehbehinderten Mitbürger Österreichs, ÖBSV, nach Anerkennung des Blindenführhundes als medizinische Rehabilitationsmaßnahme zur Verwirklichung zu verhelfen. Freitag, 17. Mai 2002
Mittwoch, 17. April 2002
Das Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen, Herr Magister
Pallinger, hat am diesen Tag zu einer Tagung zur Umsetzung der Richtlinien
betreffend die Beurteilung von Blindenführhunden gem. § 39a BBG, eingeladen.
Am Vormittag waren die Vertreter der Bundessozialämter und die
Sachverständigen geladen. Am Nachmittag nahmen unter anderen Vertreter von
Blindenselbsthilfeorganisationen (ÖBSV und HG) und Vertreter von
Ausbildungsstätten von Blindenführhunden an der Sitzung teil. Die Herren Dr.
Hofer und Magister Bechina erläuterten die Richtlinien und deren praktischen
Anwendung unter Mitwirkung der Sachverständigen. Der Vertreter der größten
Blindenorganisation (ÖBSV Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband
mit seinen Landesgruppen), Herr Franz Kvasnicka lobte die Arbeit des BMSG und
gab der Hoffnung zum Ausdruck, dass die neuen Richtlinien sich zum Wohle der
betroffenen Blindenführhundehalter auswirken mögen. Donnerstag, 4. April 2002
Donnerstag, 28. März 2002
Montag, 25. März 2002
Freitag, 8. März 2002
Am Freitag, 8. März 2002 fand in Graz eine Team-Prüfung statt. Herr Harald
Hassler aus der Steiermark hat mit seinem Blindenführhund Tristan aus der
Blindenführhundeschule Maria Gerstmann, die Teamprüfung mit Erfolg abgelegt.
Dem zukünftigen Führhundehalter wünschen wir alles Gute und Beste. Die
Team-Prüfung stellte an Herrchen und Hund große Anforderungen. Das
Prüfungszeugnis, das über die bestandene Team-Prüfung Aufschluss gibt, ist der
Abschluss einer langen Ausbildung und Zusammenschulung. Freitag: 22. 02. 2002
Am Freitag, 22. Februar 2002 fand im Bundesministerium für Soziale Sicherheit
und Generationen ein Gespräch mit dem Verbandspräsidenten des ÖBSV Herrn Klaus
Guggenberger, dem Referatsleiter für das Blindenführhundewesen im ÖBSV Herrn
Klaus Martini und Vertretern des BM für Soziale Sicherheit und Generationen
statt. Unter den zahlreichen angesprochenen Themen sind zwei
Besprechungspunkte besonders zu erwähnen.
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empfing die Generalsekretärin der ÖVP, Frau Maria Rauch-Kallat im Sekretariat
der ÖVP Bundeszentrale in Wien, den Herrn Präsidenten des ÖBSV Herrn Klaus
Guggenberger und den Referatsleiter für das Blindenführhundewesen im ÖBSV,
Herrn Klaus Martini zu einer Aussprache betreffend des Vorbringens von Seiten
des ÖBSV, dass der Blindenführhund als medizinische Rehamaßnahme in das ASVG §
154a aufzunehmen wäre um damit auch der Blindenführhund als Maßnahme der
Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und Ausgleich der Behinderung vom
Hauptverband der Sozialversicherungsträger Österreichs anzuerkennen und zu
finanzieren ist.
Vom BM für Soziale Sicherheit und Generationen sind die Richtlinien für die
Beurteilung von Blindenführhunden gemäß § 39a, Abs. 4 Bundesbehindertengesetz
eingelangt. Sie können sich die Richtlinien einmal in MS-Word oder im
Textformat auf Ihren PC herunterladen.